Analyse

Vom Elend der Stimmabgabe

Wähler glauben immer noch, dass die von ihnen gewählten Parteien und Politiker ihre Interessen vertreten würden. Das ist gut so. Ohne diese Einfalt und ohne die Masse der Mitläufer wäre jedes System, auch die Demokratie, instabil. Wie viele Wähler glauben noch sie seien der Souverän? Noch interessanter erscheint die Frage, wie viele Staatsrechtler glauben, das Volk sei der Souverän. Mit ...

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Grüner Hype – warum?

Die Ursachen und inneren Widersprüche des grünen Zeitgeistes bilden den thematischen Schwerpunkt der Mai-Ausgabe des Rotary Magazins. Die fünf Beiträge beleuchten interessante und bekannte Aspekte der für Liberale gleichermaßen bizarr wie gefährlich anmutenden neokollektivistischen Strömung. Was nehme ich aus den Beiträgen mit, um es weiter zu geben? a. Die kleinste Oppositionspartei im Deutschen Bundestag erhält die größte mediale Aufmerksamkeit und ...

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Ein Blick in den Abgrund: die politische Religion des Ökologismus und Egalitarismus

Seit geraumer Zeit macht das Schlagwort von der Klimareligion die Runde. Ich halte diese Bezeichnung für weitaus mehr als einen politisch geeigneten Kampfbegriff, sondern vielmehr für analytisch erhellend. Tatsächlich gibt es einen fruchtbaren Ansatz, der in den Geschichtswissenschaften Religion und Totalitarismus zu einer gelungenen Analyse des Nationalsozialismus verbindet: Politische Religionen. Das Konzept der Politischen Religion eignet sich zur Analyse des ...

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Ein Ausweg aus schlechtem Journalismus: konsequentes Denken

Auf der ersten Seite der Sonntagsausgabe des Tagesspiegels ist ganz rechts ein Leitkommentar abgedruckt mit der Überschrift: Konjunktur. Mehr Mut zum Investieren. Die Journalistin Carla Neuhaus argumentiert darin wie folgt: In Deutschland zeichne sich ein Ende des Aufschwungs ab. Die Politik müsse gegensteuern. Die Politik habe in den guten Zeiten der vergangenen Jahre viel Geld für Wahlgeschenke ausgegeben, die der ...

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Politikkritik – heute: Förderung schadet Ostdeutschland

Die Milliardentransfers nach Ostdeutschland haben auch langfristige Schäden angerichtet. Dazu gehört der Erhalt von unproduktiven Arbeitsplätzen. Ein Markenzeichen der DDR-Wirtschaft war Vollbeschäftigung und geringe Produktivität. Das Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle hat die politische Förderung Ostdeutschlands kritisiert. Grundlage ist eine Studie, die nach drei Jahrzehnten Bilanz zieht. Das Postulat gleichwertiger Lebensverhältnisse habe in die Irre geführt. Die Produktivitätslücke (mindestens 20%, Stagnation ...

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Sozialismus mit freundlichem Gesicht

Download als pdf: FFG_190210_Sozialismus mit freundlichem Gesicht Kurzfassung Die Erneuerung des Liberalismus und der Erhalt seines Kerns sind zeitlose Aufgaben. Die kritische Auseinandersetzung mit Möchtegern-Liberalen gehört wesentlich dazu. Der nachfolgende Text wendet sich gegen das Anliegen von Lisa Herzog, die für einen vermeintlich zeitgemäßen Liberalismus wirbt, tatsächlich aber aus dem Liberalismus einen Sozialdemokratismus machen möchte. Gegentand der Auseinandersetzung ist ihr Buch: ...

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Wettbewerb löst unsere politischen Probleme

LI-PAPER. Ständig wachsende Regulierungen, Steuern und Verschuldung sind nicht alternativlos. von Michael von Prollius Die westlichen Demokratien befinden sich in keinem guten Zustand: Die Wohlfahrtssysteme blähen sich immer weiter auf, während Steuern, Regulierungen und Schulden kontinuierlich ansteigen. Auf Stufe EU finden schädliche Zentralisierungsentwicklungen statt. Auf nationaler Ebene erhalten fragwürdige Bewegungen zunehmend Zuspruch. Was von der breiten Öffentlichkeit und den Medien ...

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Spurensuche in der Demokratiekrise 

Politik und Gesellschaft des Westens sind in Bewegung. Neue politische Parteien reüssieren bei Wahlen, etablierte sind angeschlagen oder liegen danieder. Der Ton der Auseinandersetzungen ist rauer geworden, in den USA gar zutiefst feindlich. Während die herkömmlichen Medien in Deutschland überwiegend linke Ansichten vertreten, sind die neuen populistischen Kräfte in Europa überwiegend rechts, in Italien links und rechts. Dementsprechend moralisiert wird ...

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Essay: Wer die Freiheit liebt, ist mit sich selbst im Reinen

„Wer die Freiheit liebt, ist mit sich selbst im Reinen.“ Dieser Titel eines Vortrags, den ich im Club Büro Berlin der Hayek-Gesellschaft gehalten habe, mutet etwas eigentümlich an. Offenkundig enthält die Feststellung mindestens vier Aspekte: Freiheit, Freiheitsliebe – ganz wesentlich also Liebe, ferner selbst und schließlich im Reinen. Auf alle vier Aspekte werde ich eingehen. Dabei möchte ich zwei Perspektiven ...

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