Wege aus der Knechtschaft: Freiheitswerte

Der Hayek-Club Münsterland hat ein richtig lohnenswertes Seminar organisiert. Im Zentrum steht die Österreichische Schule. Wer nach Alternativen zum grassierenden Etatismus und wiederbelebten Sozialismus sucht, der ist im Mai im Münsterland genau richtig.

Worum geht es? Das lässt sich dem nachfolgenden, einführende Text entnehmen.

Weitere Informationen bietet die Seite Freiheitswerte.de Dort ist mit dieser Broschüre eine Anmeldung möglich.

Wege aus der Knechtschaft: Freiheitswerte

Die Antwort der Österreichischen Schule auf Sozialismus,

die Geldflut der EZB und Voodoo-Ökonomie

Die Lehre der Österreichischen Nationalökonomie, auch Wiener Schule genannt, geht zurück auf ihren Begründer Carl Menger im späten 19. Jahrhundert. Sie unterschied sich sowohl von der in England dominierenden klassischen Nationalökonomie als auch von der preußisch geprägten Historischen Schule.

Damals gingen die meisten deutschen Ökonomen davon aus, dass es eines starken und führenden Staates bedarf, der die wirtschaftlichen Geschicke der Nation bestimmt. Die sogenannten Kathedersozialisten lehnten individuelles, profitgetriebenes Streben aus sozialpolitischen Gründen ab und traten für ein korporatistisches Wirtschaftssystem ein.

Von dieser Sicht auf die Ökonomik wichen die Österreicher ab. Bei ihnen steht das Individuum mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen im Vordergrund. Ein Wohl „des Staates“ oder „der Nation“ gibt es in dieser Sichtweise nicht, weil Institutionen im Gegensatz zu Individuen nichts empfinden können. Entscheidend ist allein das Wohl der Menschen und Konflikte zwischen ihren Interessen können aus österreichischer Sicht besser durch freie Märkte und bürgerliches Recht als durch politische Macht gelöst werden. Methodisch basiert die Österreichische Schule stärker auf philosophischen Überlegungen als auf reiner Mathematik und Statistik.

Herausragende Vertreter der Wiener Schule waren Carl Menger (1840 – 1921), sein Schüler Ludwig von Mises (1881 – 1973) und dessen Schüler und späterer Kollege Friedrich August von Hayek (1899 – 1992), um nur einige zu nennen.

Carl Menger gelangte zu Ruhm durch seine Veröffentlichung „Grundsätze der Volkswirthschaftslehre“, 1871.

Ludwig von Mises beschäftigte sich u.a. mit Geld- und Konjunkturtheorie und bewies die Unmöglichkeit der sozialistischen Wirtschaftsrechnung.

Friedrich August von Hayek veröffentlichte 1944 den Bestseller „Road to serfdom“, 1971 „Die Verfassung der Freiheit“ und erhielt 1974 den Wirtschaftsnobelpreis.

In den letzten Jahrzehnten gewinnt die Österreichische Schule besonders in den USA wissenschaftliche Bedeutung. Von dort ist sie nach Europa zurückgekehrt. Das öffentliche Interesse ist seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise auch in Deutschland beträchtlich gewachsen.

Immer mehr Menschen suchen nach alternativen Antworten auf die zahlreichen globalen Wirtschafts- und Geldkrisen, welche offenbar von der Mainstream-Ökonomie nicht befriedigend gelöst werden können. Das Seminar „Wege aus der Knechtschaft: Freiheitswerte“ informiert professionell.