Verzockt: prominenter Klimahysteriker verliert Wette

Ich erinnere mich noch genau als sein Bekannter vor Jahren bei einer Klimawette mitfieberte – er war auch Vertreter der Hypothese, dass der Mensch per CO2 die Erde grillt. Zwischenzeitlich hatte ich die große Stagnation der Globaltemperatur mitbekommen, die Wette aber vergessen. Nun liegt das Ergebnis vor.

Prof. Armstrong hatte mit Ex-Vize-Präsident Al Gore gewettet oder besser: er hatte versucht zu wetten. Gore traute sich nämlich nicht, behauptete aber, dass sich die Globaltemperatur stark erhöhen werde. Armstrong wettete dagegen: Die globale mittlere Temperatur würde sich binnen 10 Jahren nicht ändern. 2017 würde die Entscheidung bringen. Das Ergebnis überrascht wohl niemand: Armstrong gewann – und er verlängerte seine Wette um weitere 10 Jahre.

Sehr interessant ist indes ein Aspekt, der die Prognose betrifft. Nicht lineare, chaotische, gekoppelte Systeme lassen keine langfristigen Vorhersagen zu. Beim Klima handelt es sich um ein solches System. (siehe auch den MvP-Blog-Beitrag Klimaforscher können Klima nicht vorhersagen)

Jeder, der mit Prognosen gearbeitet hat, weiß um die enormen Herausforderungen. Es ist mir unverständlich warum die IPCC-Prognose von 3 Grad Temperaturanstieg pro Jahrhundert getroffen wurde, obwohl (die) Autoren des Panels a) langfristige Vorhersagen von Temperaturänderungen für unmöglich hielten und b) warum 72 von 89 Vorhersage-Prinzipien ignoriert wurden.

P.S. Die Tropen haben gerade den drittstärksten Temperaturrückgang seit Beginn der Satelliten-Aufzeichnungen durchgemacht. Ursache ist ein La Nina-Abkühlungsereignis. Alles ganz natürlich. Keine Angst, Schnee ist dort nicht in Sicht.

Na ja, in den 1970er Jahren warnten die Klimahysteriker ja vor einer Eiszeit.