Tragödie Wohlfahrtsstaat

Wohlfahrtsstaat + Bürokratie + Primat der Politik sind eng mit einander verklammert. Alle drei sind heute kennzeichnen eines falsch verstandenen Staates, eines Staates in dem die Wohlfahrt dem Staat dient, die Bürokratie sich in überbordendem Ausmaß sich mit selbst und Dingen beschäftigt, die sie nichts angehen, und einem Herumfummeln von Politikern in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Kein Wunder, dass der allzuständige Staat zugleich der schwache Staat ist. Geschichte wiederholt oder reimt sich.

Peter Ruch, pensionierter Schweizer Pfarrer, hat eine fulminante Kritik des Umverteilungsstaates geschrieben, die beim Liberalen Institut erschienen ist: Staatliche Umverteilung: die Tragödie unserer Zivilisation.

Lesenswert ist der ganze Artikel. Als Anregung mag der Schluss dienen:

Osteuropa erlebte vor einem Vierteljahrhundert den Kollaps der Sozialstaaten. Sie hatten die Wirtschaft stranguliert, schoben die knappen Mittel den Parteibonzen zu und entliessen die Menschen in die Armut. Wohlstand wird aber grundsätzlich durch freie Märkte geschaffen. Für Bedürftige sowie Menschen, die sich nicht selber ernähren und erhalten können, sind Stiftungen, Versicherungen sowie die Nächstenliebe zuständig. Der Staat kann ergänzend mitwirken, aber nicht als Hauptakteur, geschweige denn als Geldsprinkler für Menschen, die es nicht benötigen.