Selbsthilfe ist die beste Entwicklungshilfe

Entwicklungshilfe ist gut – heißt es. Schließlich handelt es sich um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Außerdem tut sie der Entwicklung gut. Wirklich?

Christian Hoffmann und Olivier Kessler vom Liberalen Institut (Schweiz) haben die Entwicklungshilfe des Schweizer Bundes kritisch betrachtet: „Ernüchterne Bilanz der Entwicklungshilfe“. Über 25 Milliarden Schweizer Franken wurden binnen 15 Jahren aufgewendet. Die strukturellen Änderungen in den Empfängerländer sind ungenügend, wenn es überhaupt Verbesserungen gibt und nicht sogar Verschlechterungen zu verzeichnen sind. Bei den drei am meisten geförderten Ländern – Kosovo, Mosambik, Tansania – sind keine Verbesserungen Fraser-Index für wirtschaftliche Freiheit feststellbar.

Die Probleme der Entwicklungshilfe sind hinreichend bekannt. Entwicklungshilfe fördert Korruption, kommt den Herrschenden zugute, hemmt die Entwicklung von Unternehmertum und macht abhängig. (Zu ähnlichen Ergebnisse kommt der Beitrag: „Handel und Unternehmertum sind die besten Entwicklungshelfer“)

Die Alternativen sind Freihandel, Direktinvestitionen, Anleihen auf Kapitalmärkten und vor allem wirtschaftliche Freiheit, die die Staaten mit Entwicklungspotenzial nur selbst durch verbesserte Institutionen schaffen können.

Das Problem und die Lösung ist eine universale Angelegenheit: weniger Politik und Staat – mehr privat und Unternehmertum. Lasst die Menschen einfach machen.