Schwarzer Terror in Altona

Am Altonaer Blutsonntag kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen 18 Personen erschossen wurden. Am 17. Juni 1932 hatten zunächst Kommunisten auf Nationalsozialisten geschossen und anschließend die Polizei auf (vermeintliche) Schützen auf Dächern und auf Gewalttäter.

Die blutige Episode war Teil eines Auflösungsprozesses der Weimarer Republik, die von Zeitgenossen als latenter Bürgerkrieg wahrgenommen wurde. Das Ausmaß und die Intensität der Gewalt des roten und braunen Terror, die den Staat in die Zange nahmen, hat Dirk Blasius in einer lesenswerten historischen Studie „Weimars Ende. Bürgerkrieg und Politik 1930-1933“ quellennah aufgezeigt.

Rote und braune Terroristen strebten an die Schalthebel der Macht, um ihre eigene Ordnung an Stelle der bürgerlichen Gesellschaft zu errichten.

85 Jahre später entlädt sich in Altona bürgerkriegsähnliche Gewalt. Zu Tode kommt niemand, die Polizei hat sich enorm professionalisiert. Nationalsozialisten gibt es nicht mehr, nur noch Kommunisten, die in schwarz gekleidet an die SS erinnern. Ihre kapitalistische Uniformität steht auf lächerliche Weise im Widerspruch zu ihren Parolen. Unterstützt werden sie von kommunistischen NGOs wie Attac und Antifa.

Einen Auflösungsprozess erleben wir nicht. Dennoch sollte sich niemand täuschen: Die Ideologie der Gewalttäter und ihrer Sympathisanten ist menschenverachtend, freiheitsfeindlich und neidzerfressen. Wer mit dem Wohlstand des Kapitalismus nicht mithalten kann, versucht die Mitmenschen auf das eigene Niveau herunterzuziehen. Die Alternative Ordnung ist im Schanzenviertel zu besichtigen.

Leider sind die Medien überwiegend Teil des Problems.

Wir müssen uns für eine offene Gesellschaft und bessere, alternative Medien einsetzen.

 

Bürgerliches Profil kann man hier zeigen => Petition zur Einstufung der Antifa als terroristische Vereinigung