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Rekord-Hayek-Tage

(mvp) Die Friedrich A. von Hayek Gesellschaft tagte in der alten Universität Heidelberg und im Heidelberger Schloss mit vielseitigem Programm und einem Nobelpreisträger.

Nie zuvor nahmen so viele Mitglieder an der Mitgliederversammlung teil. Die Zahl der Teilnehmer, die die Vorträge und Diskussionen in der altehrwürdigen Aula und den exklusiven Räumen im Gebäude der Universitätsleitung folgten, sie vielfach selbst bereicherten, erreichte ebenfalls eine neue Bestmarke.

Erfreulich ist die große Zahl junger Leute, die insbesondere durch die Students for Liberty zur Hayek-Gesellschaft gekommen waren.

Der Vortrag des Nobelpreisträgers Maria Vargas Llosa über seine Konversion vom Kommunisten zum Liberalen ohne Bindestrich beeindruckte die Zuhörer. Robert Nef bot in seiner politischen Vorlesung einen geistigen Höhenflug zum Markt als Schule ohne Lehrer.

Der Glanz der Alten Aula der Universität Heidelberg, dem Haupt-Repräsentationsraum, der nicht jedermann offen steht, färbte auf die Teilnehmer ab. Hayek hätte sich gefreut und wohl gefühlt, Mises auch und mit den beiden Hazlitt und viele andere mehr. Spürbar war die gute Atmosphäre auch beim Nachwuchsworkshop mit klugen Gedanken zu komplexen Themen, sobald Theorie und Praxis zusammen kommen: Brexit (Studie), Gentest und Krankenversicherung, Lehren aus der Wirtschaftsentwicklung in Asien waren die Themen. Berichte aus den inzwischen gebildeten Arbeitsgruppen zu einer Fülle von Themen dokumentieren Engagement, Vielfalt und Perspektivenreichtum.

Die Hayek-Gesellschaft hat sich zu einer inhaltlichen Fundgrube inspirierender Denker entwickelt. Was für eine positive Perspektive!