Konsumieren oder Sparen? Für eine Renaissance des Kapitalismus

Aufsatz von Michael von Prollius erschienen in: Wirtschaftspolitische Blätter 63 (2016) 4, 695-708 der Wirtschaftskammer Österreich. Sparen und Konsum sind individuelle Entscheidungen, die nicht politisch gesteuert werden dürfen. Nach einer Begriffsklärung ordnet der Beitrag den aktuellen Primat dogmengeschichtlich ein. Die Unterkonsumthese ist rund 150 Jahre alt und falsch. Drei zentrale Irrtümer werden resümierend erläutert. Anhand ...

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Hayek Clubs – Räume der Freiheit und der besseren Ideen

Privateigentum ist keine Verteilungsmasse für soziale Gerechtigkeit. Die Vermögenssteuer ist und bleibt asozial. Viel mehr netto bleibt eine Forderung und ist ein Ausweg aus einer korrumpierten Gesellschaft. Viel mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sind zeitlose Werte, die in der Finanzkrise schmerzlich gefehlt haben. Der Liberalismus fordert die Beschränkung aller Macht, auch die der Mehrheit. Politisches Personal ...

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Essays zur Lage der VWL

Journalistische Perspektiven auf den Status quo der Volkswirtschaftslehre und ihre evolutorische Veränderung bietet der FAZ Autor Philip Plickert, wissenschaftlich bekannt geworden durch seine lesenswerte Dissertation über die Mont Pelerin Society. Die sieben Kapitel des Essay-Bandes behandeln die problematische Haltung der Hauptstromökonomen in der Finanzkrise und neuere Entwicklungen in der Wirtschaftswissenschaft, den Wert der Wirtschaftsgeschichte illustriert ...

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Luther aus ökumenischer Perspektive

In seinem Luther-Essay plädiert Walter Kardinal Kasper dafür, die Ökumene, die Einheit der Christen, voranzubringen. Die Beschäftigung mit Luther kann offenbar einen Beitrag liefern. Warum ausgerechnet Luther, der kein Ökumeniker war? Luthers Beitrag, dessen ursprünglicher, mystischer Glaube es ihm ermöglichte, „alles aus seiner religiösen Tiefe“ zu erfassen, besteht für den ehemaligen Vorsitzenden des Päpstlichen Rates ...

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Was ist Populismus?

Die Frage, was Populismus ist und was nicht, ist aktuell sehr bedeutend. Eine zeitlose Antwort gibt Norbert F. Tofall in seinem aktuellen, gleichlautenden Kommentar beim Flossbach von Storch Research Institut. Demnach ist Populismus kein Programm, sondern eine Methode zur Machtgewinnung, erfolgreich in Gesellschaften, die unter Problemverschleppung leiden, keine Freiheitsgefährdung für die westlichen Gesellschaften, aber eine ...

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Klimawandel – es wird kalt

Bereits seit geraumer Zeit warnen Klimaanalysten vor einer neuen kleinen Eiszeit. Hier sind zwei kurze Artikel von EIKE, die als Indizien für eine empfindliche Abkühlung dienen können. Ausdehnung des Antarktischen Meereseises ähnlich wie vor 100 Jahren Michael Bastasch Die Wissenschaftler waren betroffen über das, was sie bei der Auswertung in den etwa hundert Jahre alten ...

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Geldpolitik, Arabellion und Flüchtlingskrise

Die sehr lockere Geldpolitik der großen Industrieländer kommt in Form der Flüchtlingskrise auf Europa zurück Michael von Prollius und Gunther Schnabl Zusammenfassung: Seit dem Jahr 2015 ist Europa mit einer großen Flüchtlings- welle aus dem Nahen Osten und Nordafrika konfrontiert. Es wird argumentiert, dass die Geldpolitik der großen Industrieländer indirekt eine wichtige Be- stimmungsgröße dieser ...

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Buch des Monats Dezember 2016

Nicolas von Oresme: De mutatione monetarum. Traktat über Geldabwertungen, (Text aus dem 14. Jahrhundert) Kulturverlag Kadmos, Berlin 1999, 119 S. (Latein-Deutsch). Bereits vor rund 700 Jahren wurde das, was heute mit unserem Geld passiert, als Fehler und als unrechtmäßige Aneignung des Eigentums der Bevölkerung durch die Obrigkeit angesehen. Der Universalgelehrte Nicholas von Oresme verfasste im ...

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Sozialismus redivivus – das Kalkulationsproblem wiederholt sich

Thomas Mayer, Gründer und Direktor des Flossbach von Storch Research Institute hat nachgedacht. Das Ergebnis ist lesenswert, bedenkenswert und von großer Tragweite – noch größer! An Kritik des BIP und des Konsumentenpreisindex mangelt es nicht. Indes fügt Thomas Mayer nicht nur wichtige Argumente hinzu, sondern entwickelt diese weiter zu einer Kritik an der Wirtschafts- und ...

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“Demokratiekrise” als Chance

LI-PAPER. Die westliche Demokratie steckt in der Krise und funktioniert doch noch recht ordentlich. Das eigentliche Problem ist Staatsversagen. Ein erheblicher Teil der Wähler fühlt sich vom parteipolitischen Establishment nicht mehr repräsentiert. Der massenhafte Wählerschwund bei den (ehemaligen) Volksparteien ist ein Symptom. Die Kluft zwischen zunehmend als Apparatschicks wahrgenommenen — und auch so agierenden — ...

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