Kräht der Hahn auf dem Mist …

… ändert sich das Wetter oder nicht. So lautet bekanntlich eine Bauernregel. Das Wetter ist genauso unberechenbar wie das Klima.

Das liegt schon allein daran, dass die Erde zig verschiedene Klimazonen hat und es Mikroklima gibt, das sich von dem umgebenden Klima unterscheidet. Die Globaltemperatur ist eine künstliche Größe und reine Statistik, aber keine Abbildung der einen Realität. Mich erinnert die Globaltemperatur eher an ein Kamel. Ein Kamel? Ja. Denn ein Kamel ist einer humorvollen Anmerkung zufolge ein von einer Kommission entworfenes Pferd.

Nun hören wir von den Klimaschwitzern, dass es nur noch eine Richtung für die Temperaturen gibt: The only way is up. Es wird immer wärmer, seitdem der Mensch Feuer macht und CO2 erzeugt. Und wenn es einmal kälter wird, dann gilt: Es wird kälter, weil es wärmer wird. Das ist zugleich die ideale Ausrede für den Monat Februar. Schließlich war es im Dezember und Januar vergleichsweise mild. Der Februar war indes knackig kalt.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Durchschnittstemperatur von – 1,7 Grad C ermittelt. Das sind 2,1 Grad weniger als der Vergleichsschnitt von 1961 bis 1990. Und nun heißt es bitte ganz stark sein, sowohl für die Freunde kurzer, warmer Winter und langer angenehmerer Jahreszeiten als auch für die Fans vom menschengemachten globalen Schwitzen: Der Februar wird in Deutschland seit 30 Jahren kälter.

Quelle: Die Februar-Abkühlung in Deutschland – nicht erst seit 2018 (EIKE).

Es spricht sogar manches dafür, dass es seit 100 Jahren nicht wärmer wird.

Wer der Tristesse entkommen möchte, immerhin gab es auch herrliche Sonnentage während der klirrenden Kälte, der kann sich in andere Klimazonen absetzen. Auf der Südhalbkugel ist im Februar noch Sommer.