Klimaforscher können Klima nicht vorhersagen

In einem vorbildlich sachlichen und verständlichen Artikel hat Björn Peters, Ressortleiter Energiepolitik beim Deutschen Arbeitgeber Verband den derzeitigen Erkenntnisstand der Klimaforschung resümiert. Die Ergebnisse sind erwartungsgemäß ernüchternd, zugleich aber auch enorm aufschlussreich.

Das IPCC schreibt im dritten Sachstandsbericht: „die Vorhersage von zukünftigen Zuständen des Klimas [ist] nicht möglich.“ Das Problem besteht darin, dass minimale Änderungen in der Modellierung zu drastischen Änderungen führen (können).

Im Einzelnen kommen folgende Probleme hinzu:

  1. Demokratisierung statt Wissenschaftlichkeit, d.h. die im Sachstandsbericht verwendete unterschiedlichen Modelle werden nicht nach ihrer wissenschaftlichen Korrektheit, sondern anteilig gleichberechtigt verwendet.
  2. Mangelnde Detailgenauigkeit verringert Simulation erheblich, d.h. die Modell simulieren nicht die reale Welt, sondern räumlich und zeitlich nur ein Raster, z.B. das Klima alle 25 km.
  3. Komplexe Wechselwirkungen werden nicht vollständig verstanden und modelliert, d.h. dass viele Annahmen und nicht Fakten in die Modelle einfließen und nur Teile der Wechselwirkungen berücksichtigt werden (können).
  4. Die in den Modellen verwendete Annahme zwischen Wasserdampf-Konzentration und Temperaturanstieg existiert in der Realität nicht. Die Wirkung von Treibhausgasen auf das Klima wird drastisch überschätzt.
  5. Die Überprüfung der verwendeten Modelle an historischen Klimaentwicklungen führte fast durchweg zu falschen Ergebnissen. Nicht erkannt wurden z.B. die Erwärmungspause von 1998-2012, die Eisbedeckung in der Antarktis, die Schneebedeckung auf der Nordhalbkugel, die Aerosol-Belastung der Atmosphäre und die quantitative Dimension des El-Nino-Phänomens.

Diese Ergebnisse überraschen nicht. Regelmäßig sind bereits die Wettervorhersagen über mehr als drei Tage fehlerbehaftet.

Mit Björn Peters stellt sich der Sachstand zur Klimaforschung wie folgt dar: Aussagefähige Modelle der Atmosphäre existieren heute noch nicht – kurzfristige Trends werden nicht korrekt erfasst und prognostiziert, für langfristige Prognosen sind die verfügbaren Modelle bisher nicht geeignet.

Die Klimapolitik beruht auf Annahmen, die nicht existieren oder falsch sind.

Nachtrag: Heute wird tagtäglich von einer übermäßigen Erwärmung der Erde berichtet. Maßstab ist die Temperatur zu Beginn der Messungen. Diese liegen nicht nur lediglich 150 Jahre zurück, sondern auch am Ende einer kleinen Eiszeit. War es damals durchschnittlich zu kalt ist es heute durchschnittlich normal warm und einer Erwärmung um weitere 2 Grad stellt keine Katastrophe dar.