Hayek, Thatcher und der Britische Bergarbeiterstreik von 1984/85

von Juliane Clegg

Vor etwas mehr als dreißig Jahren fand einer der härtesten und längsten Arbeitskämpfe in der britischen Geschichte statt. Ein Jahr lang kämpften hunderttausende Bergarbeiter unter Führung des militanten Gewerkschaftsführers Arthur Scargill gegen Zechenschließungen und lieferten sich bürgerkriegsähnliche Gefechte mit der Polizei. Besonders die sogenannte „Schlacht von Orgreave“ im Juni 1984, in der sich mehrere tausend Polizisten und Streikposten gegenüberstanden, hat sich in das Gedächtnis gegraben. Es kam zu bürgerkriegsähnlichen Szenen, die die Fernsehzuschauer abends auf den Bildschirmen verfolgen konnten.

Obwohl der Streik mehrere Jahrzehnte zurückliegt, ist er bis heute Gegenstand der politischen und gesellschaftlichen Debatte in Großbritannien. Die Begründung, sich mit diesem einschneidenden Ereignis der britischen Geschichte auseinanderzusetzen, liefert Friedrich August von Hayek selbst. Er hat über die Beschäftigung mit der Geschichtswissenschaft geschrieben:[1] „Politische Überzeugungen und die Interpretation der Geschichte waren immer eng miteinander verknüpft und werden es immer sein. Unsere Erfahrungen sind der Grund, auf dem unsere Einstellungen zu verschiedenen politischen Ansätzen und Institutionen beruhen.“ Er ging sogar soweit, zu sagen: „Geschichtsschreiber üben damit vermutlich einen unmittelbareren und weitreichenderen Einfluss auf die öffentliche Meinung aus als politische Theoretiker und ihre neuen Ideen.“[2] Die Beschäftigung mit Geschichte ist demnach kein reines Schwelgen in der Vergangenheit, sondern gleichzeitig auch immer politische Reflexion.

 

Stellung der britischen Kohleindustrie

Es lohnt sich also, einen genaueren Blick auf den Streik zu werfen. Er war nicht nur einer der längsten und härtesten Arbeitskämpfe in der britischen Geschichte, sondern auch ein entscheidender Schritt zur Neugestaltung der britischen Wirtschaft unter Margaret Thatcher. Als Rückgrat und Treiber der britischen Industrialisierung nahm die Kohleindustrie eine traditionell starke Stellung ein. George Orwell sagte 1937: „Unsere Zivilisation ist auf Kohle begründet.“[3] Der Historiker Peter Hennessy stellte fest: „Die Kohle hat nie ihren symbolischen, fast romantischen Platz in der Arbeiterbewegung verloren als die Industrie, in der die Exzesse des Kapitalismus Blut in den Gruben vergossen haben.“[4]

Margaret Thatcher, die 1979 zur britischen Premierministerin gewählt wurde, sah diese Sonderstellung etwas kritischer. Rückblickend schrieb sie: „Durch seine Geschichte und durch den Mythos, der sich um ihn rankte, schien der Kohlebergbau in Großbritannien einen Sonderstatus erlangt zu haben. Er war zu einem Industriezweig geworden, in dem die Regeln der Vernunft keine Anwendung mehr fanden“.[5] Immerhin machte die 1947 verstaatliche Kohleindustrie seit Jahren substanzielle Verluste, die durch den Steuerzahler ausgeglichen werden mussten. Gleichzeitig wurde der Großteil der Bergarbeiter von einer Gewerkschaft vertreten, die ungeheure Macht erlangt hatte. Damit stand die Kohleindustrie, wie Thatcher rückblickend anmerkte, sinnbildlich für alles, was in der britischen Wirtschaft falsch lief.[6]

 

Macht der Bergarbeitergewerkschaft

Zehn Jahre vor dem großen Streik, unter dem konservativen Premierminister Edward Heath (1970-1974), hatte die Bergarbeitergewerkschaft bereits zwei Mal landesweit gestreikt, 1972 und 1974. Jedes Mal musste der Notstand ausgerufen und die Stromversorgung rationiert werden. Im Verlaufe des zweiten Streiks verlor Heath sein Amt – ein Umstand, der den Mythos begründete, die Bergarbeitergewerkschaft könne Regierungen aus dem Amt fegen. Trotz milliardenschwerer Verluste der Kohleindustrie gelang es der Gewerkschaft immer wieder, zweistellige Lohnerhöhungen zu erstreiten und die Schließung verlustbringender Zechen zu verhindern.

Selbst die „eiserne Lady“ Thatcher musste noch 1981 nachgeben. Als die Gewerkschaft mit Streiks drohte, zog sie ein geplantes Schließungsprogramm für unwirtschaftliche Zechen zurück. Es war die erste massive Kehrtwendung der 1979 ins Amt gekommenen Regierung – nur wenige Monate, nachdem Thatcher im Oktober 1984 auf dem konservativen Parteitag verkündet hatte: „The Lady‘s not for turning.“[7] Dabei war sie angetreten, um die britische Wirtschaft umzugestalten. Sie war entschlossen, die empfundene Misere eines jahrzehntelangen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niederganges zu beenden. An die Stelle einer staatsinterventionistischen und regulierten Wirtschaft wollte Margaret Thatcher eine liberale und freiheitliche Marktwirtschaft setzen. Die Befreiung der Wirtschaft von Staatsinterventionen war dabei für sie kein Selbstzweck. Sie sah eine liberale, freie Wirtschaft als wesentliche Voraussetzung für eine freie Gesellschaft.

 

Hayeks Einfluss auf Margaret Thatcher

Diese Idee hatte Hayek schon 1944 in seinem berühmten Werk „Der Weg zur Knechtschaft“ formuliert. Das Buch hatte Margaret Thatcher als Studentin in Oxford gelesen und sich seine Kernthese zu eigen gemacht: Die Einschränkung der wirtschaftlichen Freiheit würde auf einen Weg führen, der, bis zum Ende verfolgt, unweigerlich zum Verlust der politischen Freiheit führen müsste. In ihren Erinnerungen räumte Thatcher ein: „Ich kann nicht behaupten, ich hätte damals die ganze Tragweite von Hayeks kleinem Meisterwerk vollkommen begriffen“.[8] Dennoch schrieb sie den Werken Hayeks einen nachhaltigen Einfluss auf ihre politische Entwicklung zu: „Es hat auch mich politisch sehr geprägt und mich zu einer unbeirrbaren Optimistin im Hinblick auf die Sache der Freiheit und des freien Unternehmertums gemacht. Und es hat mich auch während der düsteren Periode sozialistischer Vorherrschaft in den sechziger und siebziger Jahren aufrechtgehalten.“[9]

Auch nach ihrer Wahl zur Premierministerin blieb sie Hayeks Ideen verbunden. Legendär ist die Anekdote, wie sie einen Redner unterbrach, der für einen Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus plädierte. Noch während er redete, zog sie Hayeks Buch „Die Verfassung der Freiheit“ aus ihrer Handtasche, knallte es auf den Tisch und sagte: „Das ist es, woran wir glauben!“ [10]

Die Bewunderung beruhte auf Gegenseitigkeit. In Margaret Thatchers Nachlass findet sich Hayeks Glückwunsch, den er nach ihrer Wahl zur Premierministerin telegrafierte: Man hätte ihm kein besseres Geschenk zum 80. Geburtstag machen können.[11] Fortan standen die Regierungschefin und der Akademiker in regelmäßigen Kontakt und tauschten sich über politische Fragen aus. Dabei war Hayeks Einfluss weniger unmittelbar praktischer, als mehr intellektueller Natur.[12] Er betonte wiederholt, dass er sich als intellektueller Ideengeber für die großen theoretischen Entwürfe verstand und nicht als Berater für das politische Tagesgeschäft. In seinem Redeentwurf für die Entgegennahme des „Free Enterprise Awards“ 1984 notierte er, er erkenne zwar an, dass manches Wünschenswerte politisch nicht umsetzbar sei. Er persönlich hätte sich aber stets geweigert, die Verantwortung für unzureichende Lösungen zu übernehmen.[13] Den Möglichkeiten der Politik stand er eher skeptisch gegenüber. Nicht umsonst war eine seiner vielgebrauchten Phrasen: Wenn die Politiker in den nächsten 15 bis 20 Jahren die Welt nicht zerstören, sei er optimistisch.[14] Als die englische Times ihn kurz vor dem Streik als wirtschaftspolitischen Berater Thatchers beschrieb, antwortete er unverzüglich mit einem Leserbrief. Darin verbat er sich eine solche Bezeichnung entschieden. Zwar schätze er Margaret Thatchers Prinzipien sehr, doch sei ihm sein begrenztes Wissen um politische Möglichkeiten zu sehr bewusst.[15]

 

Der Bergarbeiterstreik als Probe für Margaret Thatchers Politik

Im Grunde traf dies auch für Thatchers Politik während des Bergarbeiterstreiks zu. Der Streik war die Probe für Margaret Thatchers Politik, die Wirtschaft frei und effizient zu gestalten und die Macht der Gewerkschaften einzudämmen. Dass es eine grundsätzliche Auseinandersetzung war, erkannten auch Zeitgenossen. Bereits einen Monat nach Beginn des Streikes kommentierte Ronald Butt in der Times: „Einfach ausgedrückt geht es um die Frage, ob wir in einer freien Wirtschaft und Gesellschaft leben werden […] oder in einem vergesellschafteten Staat, in dem Jobs durch bürokratische Erlasse erhalten werden.“[16]

Aus Margaret Thatchers Sicht war der Bergarbeiterstreik ein Kampf der Prinzipien: individuelle Rechte standen gegen korporatistischen Zwang; Freiheit gegen Knechtschaft. Die Macht der demokratisch gewählten Regierung stand gegen die militanter Gewerkschaftsführer, die ihre Mitglieder unter Zwang und Gewaltandrohung, ohne vorgeschriebene Abstimmung, in einen destruktiven Streik zwangen. Sie durfte ihn nicht verlieren, sollte ihr Reformprogramm zur Wiederherstellung britischer Größe Erfolg haben.

 

Hayek und die Rolle der Gewerkschaften

Die Gewerkschaftspolitik war ein Thema, das auch Hayek besonders am Herzen lag. Obwohl er grundsätzlich die positiven Funktionen von Gewerkschaften anerkannte, war er der Überzeugung, dass sie in Großbritannien zu mächtig geworden seien. Dadurch seien sie zur Hauptursache für die wirtschaftlichen Probleme geworden. Der von ihnen mitverursachte wirtschaftliche Niedergang wiederum schade vor allem den Arbeitern selbst – nicht umsonst benannte er eine seiner Vorlesungen zu dem Thema „Die Ausbeutung der Arbeiter durch Arbeiter“.[17] Schlimmer noch, die Gewerkschaften könnten durch rechtliche Privilegien Zwang auf andere – nicht zuletzt auf die eigenen Mitglieder – ausüben. Damit waren sie in seinen Augen eine ernsthafte Bedrohung für die Freiheit des Einzelnen geworden.[18]

Während des Streikes war Thatchers Politik von den Grundsätzen geleitet, die Hayek vertrat. Gleichzeitig war sie Ergebnis eines ständigen Abwägens, welche Schritte in der gegebenen Situation politisch machbar seien. Schon vor dem Streik hatte Hayek der Premierministerin beispielsweise vorgeschlagen, ein Referendum über den Widerruf gewerkschaftlicher Sonderrechte durchzuführen – nicht ohne den ausdrücklichen Hinweis, dass dies eine Ausnahme von seiner eisernen Regel sei, keinen Rat in tagespolitischen Fragen zu erteilen.[19] Doch auch wenn Margaret Thatcher grundlegend mit Hayek übereinstimmte, dass die Macht der Gewerkschaften begrenzt werden müsse: eine radikale Maßnahme wie ein Referendum zur Entmachtung der Gewerkschaften hielt sie für politisch nicht durchsetzbar. In dem Fall folgte sie ihrem Arbeitsminister in einem schrittweisen, vorsichtigeren Ansatz. Ähnlich folgte sie während des Streikes ihren Ratgebern nur dort, wo es ihr politisch sinnvoll erschien.

 

Der Streik in der aktuellen Debatte

Am Ende hatte sie damit Erfolg: Im März 1985 kehrten die Bergarbeiter ohne Vereinbarung in die Zechen zurück. Doch auch wenn Margaret Thatcher damit ihrer Politik zum Durchbruch verholfen hat: Die politischen Debatten um den Streik sind keineswegs beendet. Noch heute finden ausgedehnte Diskussionen darüber statt, welche Bedeutung der Streik für Großbritannien hatte und wie Margaret Thatchers Handeln zu bewerten sei. Manche sehen darin die beklagenswerte Durchsetzung eines verhängnisvollen Marktradikalismus, andere die Rechtfertigung für New Labour und einen neuen Realismus; wieder andere leiten aus dem Scheitern die Notwendigkeit eines erneuten Klassenkampfes ab.

Nicht nur alte Schlachten werden hier neu geschlagen, sondern ganz aktuelle. Denn mit den jüngsten Entwicklungen auf der Insel rückt Thatchers Wirtschaftspolitik wieder in den Mittelpunkt der aktuellen Debatten. Umso wichtiger ist es, dass sich Historiker diesem Thema widmen. Die offiziellen Regierungsakten und der Nachlass Margaret Thatchers für die Jahre 1984 und 1985 sind, nach dreißigjähriger Sperrfrist, nun für die Forschung zugänglich. Sie ermöglichen neue Erkenntnisse über den politischen Umgang mit dem Streik, der bis heute Bergarbeitergemeinden spaltet. Sie zeigen eine hart arbeitende Premierministerin, die sich akribisch auf Besprechungen und Sitzungen vorbereitete und zuweilen mit beißendem Spott Anmerkungen an Dokumente setzte.

 

Spannungsfeld von Ideologie und Politik

Bei Durchsicht der Unterlagen wird deutlich: Auf der einen Seite war Margaret Thatcher Ideologin, die den Wert von Ideen für die politische Auseinandersetzung erkannte und wiederholt betonte, sie sei eine Überzeugungspolitikerin. Auf der anderen Seite war sie eine geschickte Politikerin, die als erste Frau eine der beiden britischen Volksparteien anführte und das Amt der Premierministerin erlangte, dass sie mit elfeinhalb Jahren länger als alle ihre Vorgänger im 20. Jahrhundert innehatte.

Auch während des Bergarbeiterstreiks bewegte sie sich in einem Spannungsfeld aus Ideologie und Politik – dabei spielte Friedrich August von Hayek eine ganz bedeutende Rolle. Der Philosoph, der seinem Werk „Die Verfassung der Freiheit“ ein Kapitel angehängt hatte, in dem er erklärt hatte, warum er kein Konservativer sei,[20] sah in der Politik der konservativen Premierministerin die Chance, in Großbritannien eine liberale Ordnung wiederherzustellen. Zwar lieferte er nicht die tagespolitischen Anleitungen für ihr Handeln, doch legte er die akademische Grundlage, auf der diese entwickelt wurde. Wenn auch die Bezüge nicht immer ausdrücklich genannt wurden, war seine Lehre grundlegend für die Politik, die Margaret Thatcher verfolgte. Ihr Glaube an den freien Markt, die Notwendigkeit, die Macht der Gewerkschaften einzudämmen, und der Versuch, staatliche Eingriffe in das Management und tripartistische Einflussnahme zu minimieren, waren prägend. Zugleich war ihr Handeln aber auch von den tagespolitischen Erfordernissen, einem vorsichtigen Vorgehen, notwendigen Kompromissen und situationsbedingten Anpassungen gekennzeichnet.

Der Bergarbeiterstreik ist somit ein Beispiel, an dem sich das Spannungsfeld von Ideologie und Politik untersuchen lässt. Einerseits wird in Margaret Thatchers Handeln deutlich, welchen Einfluss Ideen und intellektuelle Anregungen auf das Feld der Politik nehmen können. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass dieser Einfluss selten unmittelbar und geradlinig ist, sondern die praktische Umsetzung der theoretischen Entwürfe immer wieder Anpassungen an die politischen Gegebenheiten erfordert. Damit wirft der Bergarbeiterstreik nicht nur ein neues Licht auf Hayeks vielfältiges Wirken. Er ist vielmehr auch Beispiel und Beweis für die politische Wirkmacht intellektueller Debatten.

 

Endnoten:

[1] Englischsprachige Zitate sind im Folgenden in deutscher Übersetzung angegeben.

[2] F.A Hayek: History and Politics, in: ders. (Hrsg.): Capitalism and the Historians, London 1954, S. 3-29, hier S. 3 f.

[3] George Orwell: The Road to Wigan Pier, New York 1958, S. 21.

[4] Zit. n. Francis Beckett / David Hencke: Marching to the Fault Line. The Miners‘ Strike and the Battle for Industrial Britain, London 2009, S. 17.

[5] Margaret Thatcher: Downing Street No. 10. Die Erinnerungen, Düsseldorf u.a. 1993, S. 483.

[6] Ebd., S. 484.

[7] Margaret Thatcher, Notizen für die Rede bei der Parteikonferenz der Konservativen Partei, in The Churchill Archives Centre, Cambridge: THCR 5/1/5/45 Part 1.

[8] Margaret Thatcher: The Path to Power, London 1995, S. 50.

[9] Margaret Thatcher: Downing Street No. 10. Die Erinnerungen, Düsseldorf u.a. 1993, S. 25 f.

[10] John Ranelagh beschreibt die Szene folgendermaßen: „Before he had finished speaking to his paper, the new party leader reached into her briefcase and took out a book. It was Friedrich von Hayek’s The Constitution of Liberty. Interrupting our pragmatist, she held the book for all of us to see. ‘This’, she said sternly, ‘is what we believe’, and banged Hayek down on the table.“ Vgl. John Ranelagh: Thatcher’s People. An Insider’s Account of the Politics, the Power and the Personalities, London 1992, S. ix.

[11] F.A. Hayek an Margaret Thatcher, undatiert, in Hoover Institution on War and Peace, Stanford: Nachlass Hayek, Box 127 (106).

[12] Hennecke, Hans Jörg: Die Tradition der Freiheit. Zeitgeschichte, Ideengeschichte und politische Theorie bei Friedrich August von Hayek (1899-1992), Düsseldorf 2000, S. 325.

[13] F.A. Hayek, Notizen für die Rede zur Entgegennahme des International Free Enterprise Awards, 4. Juli 1984, in Hoover Institution on War and Peace, Stanford: Nachlass Hayek, Box 109.

[14] F. A. Hayek: Rede vor der Mont Pèlerin Society, 9.3.1984, Hoover Institution on War, Revolution and Peace, Stanford: Nachlass Hayek, Box 109.

[15] Friedrich August von Hayek, Leserbrief an die Times, 12.3.1981, in Hoover Institution on War and Peace, Stanford: Nachlass Hayek, Box 109-110 (218).

[16] Ronald Butt: With friends like Scargill, in: The Times vom 26.4.1984, S. 12.

[17] Die Rede wurde 1978 im Radio übertragen. F.A. Hayek: The Exploitation of Workers by Workers, 12.8.1978, in The Churchill Archives Centre: THCR 2/2/1/14.

[18] Diese Argumente legte er in verschiedenen Vorlesungen, Zeitungsartikeln und Interviews dar. Eine ausführliche Darstellung der Thematik findet sich insbesondere in seinen Werken: Friedrich August von Hayek: The Constitution of Liberty (The Collected Works of F. A. Hayek, Bd. 17), London / New York 2011 (Erstausgabe: London 1960), S. 384-404; ders.: A Tiger by the Tail, London 1972; ders.: 1980s Unemployment and the Unions, London 1980.

[19] Wörtlich schrieb er: „Please forgive if against my firm resolution never to presume to advise you on questions of policy, I now venture to suggest, lest it be overlooked, a possibility of meeting the crucial problem of trade union policy“. Vgl. F.A. Hayek an Margaret Thatcher, 28.8.1979, in Hoover Institution on War and Peace, Stanford: Nachlass Hayek, Box 101 (107).

[20] In einem der Studie nachgestellten Postscript unter dem Titel “Why I am not a Conservative”. Vgl. Friedrich August von Hayek: The Constitution of Liberty (The Collected Works of F.A. Hayek 17), London / New York 2011, S. 519-533.