Die gespaltene Nation – wie gute Menschen zu Gutmenschen werden

Gastbeitrag von Gero Jenner

Seit Beginn der Flüchtlingskrise befindet sich Mitteleuropa in ideologisch aufgeheizter Verfassung; längst totgesagte Gespenster sind neuerlich unter uns. Freundschaften zerbrechen an einer einzigen Frage: Wie hältst du es mit den  Migranten? Das hat auch mich getroffen, und auf eine Art, die vielleicht paradigmatisch ist und aus diesem Grund von Interesse. Mein Freund, weit gereist in vielen Ländern, hat aus diesen Erfahrungen den selbstverständlichen Schluss gezogen, dass die Menschen dort draußen nicht weniger Achtung verdienen als seine Landsleute daheim. Für ihn war es selbstverständlich, einen Gutteil der eigenen Zeit den eintreffenden Flüchtlingen zu widmen.

Für mich, der ich mich seit den Studentenjahren mehr mit Asien (Indien, Japan, China) als mit dem eigenen Land befasste, versteht sich die Faszination durch das Fremde von selbst. Dass die Menschen – allen ethnischen, religiösen und sonstigen kulturellen Verschiedenheiten zum Trotz – im Grunde gleich, vor allem aber gleichwertig seien, brauchte und braucht mir niemand zu sagen. Dem persönlichen Einsatz meines (ehemaligen) Freundes brachte ich deshalb Bewunderung entgegen, dieselbe Bewunderung, die man in allen Ländern jenen Menschen zollt, die uneigennützig helfen. Ich glaube, dass es weltweit kaum Meinungsverschiedenheit darüber gibt, was wir unter einem „guten Menschen“ verstehen. Auch das Neue Testament spricht dazu ja eine unanfechtbare, interreligiös gültige Wahrheit aus: Der gute Mensch handelt, ohne nach dem Lob der anderen zu schielen; er handelt nicht, weil es ihm andere oder eine Ideologie so befehlen, sondern einzig und allein aus innerem Antrieb, weil ihm die Not der anderen eigenen Schmerz bereitet.

Der Gutmensch und die guten Menschen

In der Flüchtlingskrise hat es in Deutschland und Österreich Zehntausende von Menschen gegeben, die eben diesem Impuls gehorchten. Menschen kamen, und sie waren in Not, deswegen waren bei uns viele spontan bereit, sie als Gäste zu empfangen und ihnen nach Kräften zu helfen. Ohne in billiges Pathos zu verfallen, sollte man dennoch betonen, dass es ohne diese zu spontaner Hilfe bereiten Menschen, also auch ohne meinen (ehemaligen) Freund, bei uns wie anderswo weit hoffnungsloser zugehen würde.

Warum ist es dann zu dem Streit gekommen – zu einem Riss, der sich, wie es scheint, nicht mehr überbrücken lässt, obwohl wir uns in grundsätzlichen Fragen weitgehend einig sind, weil wir beide unter schlechten Menschen und einer schlechten Gesellschaft dasselbe verstehen: Den Ursprung des Bösen sehen wir in Rassismus, Intoleranz und chauvinistischer Selbstverliebtheit, denen wir eine Gesellschaft der Chancengleichheit und eines die nationalen Grenzen überwindenden Dialogs entgegensetzen. Wir tun es allerdings jeder auf andere Weise. Was mich betrifft, so reicht mir das Ideal allein nicht aus. Ich halte es für leichtsinnig, ja unter Umständen für verantwortungslos, seine Verwirklichung in Situationen zu fordern, wo die Folgen unter Umständen ganz andere sind als die gewünschten. Man hat mich aufgrund meiner ökonomischen Vorschläge zur Realisierung echter Chancengleichheit als radikal links eingestuft, das hindert mich nicht, einen Begriff zu verwenden, der als Schmähung linker Kreise beliebt ist: den Begriff des Gutmenschens, denn er beschreibt eine reale Gefahr, die Gefahr eines selbstverliebten Idealismus, der sich um die eigene Glaubwürdigkeit bringt, weil er die wirklichen Menschen und die existierenden Zwänge, denen das Handeln, vor allem das politische, unterworfen ist, nicht sieht oder sehen will. Die Borniertheiten des rechtsradikalen Lagers sind so evident, dass sie keiner Analyse bedürfen; die Fehler des linken sind subtiler – gerade deswegen verdient der Gegensatz zwischen dem guten Menschen und dem Gutmenschen eine exakte Beschreibung, denn es ist nichts anderes als ein falsch verstandener Idealismus, der im Augenblick die Nation ebenso zerreißt wie über Jahre gewachsene Freundschaften.

Der sympathische Gutmensch

Dieser Menschentyp kommt in zwei Varianten vor, einer sympathischen und einer zweiten, die eher Misstrauen hervorrufen sollte. Im ersten Fall ist der Betreffende selbst zu Hilfe und persönlichen Opfern bereit, glaubt sich aber eben deshalb auch berechtigt, den anderen vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten und wie sie zu denken haben. Das gute Handeln allein und die Rolle als selbstloses Vorbild genügen ihm nicht: Er will das von sich aus für richtig Erkannte auch zur Regel für andere machen und schreckt nicht davor zurück, mit ihnen zu brechen, wenn sie sich diesem Ansinnen widersetzen. Mit anderen Worten, der Gutmensch ist in diesem Fall nicht nur ein guter Mensch, sondern zur gleichen Zeit ein Ideologe. Sein Handeln erhebt er zur Weltanschauung, gegen die er den Einspruch nicht duldet. Die spontane Hilfe, die der gute Mensch ohne den Anflug einer propagandistischen Absicht verrichtet, dient ihm als Podest, auf dem er sich selbst in Szene setzt. Der Gutmensch geht daher schnell dazu über, alle, die seinen Ansprüchen nicht genügen, als moralisch minderrangig zu betrachten.

Darin liegt der entscheidende Gegensatz zum selbstlosen Vorbild des guten Menschen. Während dieser niemals eine Spaltung in der Gesellschaft bewirkt, geht genau diese Wirkung von den Gutmenschen aus.

Der Gutmensch, wie ihn Götz Aly kennenlernte

Die zweite Variante des Gutmenschentums ist die wohl am stärksten verbreitete. Götz Aly, der bekannte Historiker der deutschen Nazivergangenheit, ist einer unter ganz wenigen mutigen Denkern, die es wagten, sein ceterum censeo in einem Artikel über Sarrazin vorzubringen. Er tat es gegen das wutschnaubende Gutmenschengeheul, das damals die angeblich liberale Presse erfüllte:

Der kulturpessimistische, an Oswald Spenglers „Untergang des Abendlandes“ gemahnende Titel gefällt mir nicht, sagte Aly im Hinblick auf Sarrazins gerade erschienenes Buch. Doch stört mich auch der inquisitorische Gestus, mit dem linksliberale Kritiker über den Autor herfallen. Ich lebe in diesen Kreisen und weiß, wie dort darüber gewacht wird, dass die eigenen Kinder oder Enkel die „richtigen“, sprich: migrantenarmen, bürgerlich gehobenen Kindergärten und Schulen besuchen.

Mit dieser Bemerkung hat Götz Aly die zweite Variante des Gutmenschentyps beschrieben und den Finger auf eine Wunde gelegt: Man predigt den anderen Wasser, während man sich selbst den Wein vorbehält. Alle die Kolumnisten, die literarischen Marktschreier und politischen Eiferer, all die laut tönenden Gesinnungsprotze, die der Bevölkerung so gerne vorschreiben wollen, wie diese in der Migrantenfrage handeln und denken soll, wissen genau, dass sie selbst nicht betroffen sind, selbst dann nicht, wenn die Politik eine unbegrenzte Einwanderung gutheißen würde, denn die Verantwortung und Last wird natürlich dem Staat, d.h. den anderen, aufgebürdet.

Der Gegensatz zu den uneigennützigen, wirklich nur um die Not der anderen besorgten Menschen könnte nicht größer sein, denn diese ging die Politik nie etwas an. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“, so lautet die entsprechende Weisung. Dagegen schielt der Gutmensch vor allem auf die Wirkung, die er mit seiner Gesinnung auf Staat und Politik ausüben kann. Nur zu gut ist ihm ja deren Erpressbarkeit bewusst. Scheuen wir uns daher nicht vor dem Experiment, beide an die Spitze des Staates zu stellen, damit dieser Gegensatz in voller Schärfe zur Geltung kommt.

Der gute Mensch an der Spitze des Staates

Der gute Mensch – ohne den alle Politik nur auf ein kaltes Rechnen mit Menschenleben hinauslaufen würde – wird mit ganzer Kraft versuchen, die Bevölkerung von dem zu überzeugen, was er selbst als richtig erkennt. Glaubt er zum Beispiel, dass die unbegrenzte Aufnahme von Verfolgten zur ethischen Pflicht eines Staates gehört, dann ist es nicht nur sein Recht, sondern es ist für einen ehrlichen Politiker sogar eine Pflicht, bei der eigenen Bevölkerung für dieses Ziel zu werben. Allerdings liegt in einer Demokratie genau hier auch seine einzige Chance – die Chance der Überzeugung.

Falls ihm diese misslingt, wenn ihm also aus der Bevölkerung zunehmender Widerstand, möglicherweise schon der Widerstand einer Mehrheit entgegenschlägt, dann hat er als Überzeugender versagt und deshalb auch nicht länger das Recht, seinen eigenen Willen gegen die Mehrheit durchzusetzen, denn dann würde er den Souverän ausschalten, den Willen des demokratisch ermächtigten Volks, so wie es in elitärer Manier die Europäische Kommission mit den Bürgern des Kontinents schon seit geraumer Zeit praktiziert. Die Europäische Kommission ist von Anfang an ein Gremium von Gutmenschen gewesen, die im Bewusstsein, das Richtige zu tun und zu wissen, den Souverän kaltblütig ignorieren. Diese Feststellung fällt mir allerdings schwer, weil ich bis heute die Zukunft nur in einem dauerhaft vereinten Europa sehe.

Gutmenschen an der Spitze des Staates

Dieselbe Politik elitärer Missachtung hat sich die deutsche Kanzlerin zu eigen gemacht, während man in Österreich einen Schlingerkurs fuhr. Zunächst hat der derzeitige Kanzler diktatorisch auf einem unbegrenzten Zugang für Flüchtlinge bestanden, dann hat er – ebenso diktatorisch – das genaue Gegenteil gefordert und durchgesetzt: die strikte Begrenzung der Einwanderung. Aus demokratischer Sicht war das eine richtige Entscheidung, denn wenigstens fünfzig Prozent der Bevölkerung Österreichs scheinen die Politik der offenen Tür nicht länger zu billigen, aber der Schaden einer derartigen Zickzackpolitik, die statt auf Überzeugung auf taktische Maßnahmen setzt, ist unübersehbar: Die beiden Volksparteien befinden sich auf dem Weg der Selbstauslöschung.

In Deutschland hat man sich zunächst scheinheilig über Österreichs Grenzschließung empört, während man sie hinter den Kulissen begrüßte, denn es ist wohl nicht zu viel gesagt, dass Österreich auf diese Weise Frau Merkel davor bewahrte, aus dem Amt hinauskatapultiert zu werden.

Gutmenschentum, abstrakter Zynismus und selbstgezüchtete Gegner

Der gute Mensch hat die Not eines konkreten anderen im Blick, der Gutmensch einen abstrakten Imperativ, wie z.B. den, dass man grundsätzlich alle Asylsuchenden aufnehmen müsse. Sobald ihn dieser Imperativ beherrscht, gelingt es dem Gutmenschen mühelos, über die konkreten Folgen einer derartigen Politik hinwegzusehen, darüber zum Beispiel, dass der größte Teil der Migranten in die Städte, genauer gesagt, an deren in der Regel ohnehin heruntergenommene Ränder abgedrängt wird, weil der reichere Teil der Bevölkerung ihre Präsenz in den besseren Bezirken nicht duldet. Dort, wo die Ärmsten zu Hause sind, entstehen dann Ghettos, wobei die Ansässigen auf den Zuzug der von ihnen – oft mit Recht – als Konkurrenz gefürchteten Migranten mit Fremdenhass reagieren und im schlimmsten Fall mit Fremdenverfolgung. Denn es sind ja nicht die besser Gestellten (Lehrer, Advokaten, Ärzte, mittlere und große Unternehmen etc.), welche unter Konkurrenzdruck geraten, sondern genau jene Schicht, die jetzt schon zu den Verlierern der Globalisierung gehört, vor allem also der weniger gebildete und ausgebildete Teil der Bevölkerung. Mit diesem Teil lebt der Großteil der Zuwanderer dann in enger Tuchfühlung zusammen und muss sehr schnell erfahren, dass er überhaupt nicht willkommen ist, sondern ihm offene Abneigung, wenn nicht Hass entgegenschlagen. Droht der Mehrheit der Asylanten dann noch das allmähliche Absinken zu einer gemiedenen Unterschicht, dann ist es durchaus nicht verwunderlich, dass diese Menschen sehr leicht zu Opfern religiöser Aufwiegelung werden. Eine Einwanderung, die nicht darauf abzielt, die Neuankömmlinge innerhalb kürzester Zeit zu gleichberechtigten Bürgern zu machen – und zwar ohne Teile der eigenen Bevölkerung dabei ins Abseits zu drängen -, eine solche Einwanderung richtet bleibenden Schaden an der eigenen Bevölkerung ebenso wie an den Zuwanderern an.

Das alles blendet der Gutmensch bereitwillig aus: Das will er schon gar nicht wissen; er ist in Gefahr zum abstrakter Zyniker zu werden, der die konkreten Auswirkungen seiner schönen Maximen aus dem eigenen Bewusstsein tilgt, weil er andernfalls ja riskieren würde, dass sein hehres Ideal und seine Ideologie zu Schaden kommen. Man muss allen Menschen helfen, so lautet sein Ideal, für dessen konkrete Verwirklichung dann die anderen (der Staat, die Hilfsorganisationen etc.) die Verantwortung tragen sollen. Davon, dass aus dieser abstrakten Forderung konkret ein Alptraum entstehen könnte, will er nichts wissen und schon gar nicht, dass er selbst für diesen Alptraum einen großen Teil der Verantwortung trägt. Ohne eine Politik der leichtfertigen Einwanderung wären die Fremdenhasser: die AfD, die NPD, die FPÖ, die Lega Nord oder der Front National niemals zu ihrer heutigen Stärke gelangt. Leider drängt sich sogar der Verdacht auf, dass manchen im Lager des Gutmenschentums dieser Riss durch die eigene Nation gar nicht so unwillkommen ist: Während der gute Mensch keine Feinde braucht, um Gutes zu tun, leben die Gutmenschen erst richtig auf, wenn sie gegen ihre – zum Teil selbstgezüchteten – Gegner anrennen können.

Verantwortung statt Gratisgesinnung

Für den Politiker, der sich von der Verantwortungsethik leiten lässt und der hochtönenden Gesinnungsethik der Gutmenschen deshalb eine Absage erteilt, haben die konkreten und natürlich auch die langfristigen Auswirkungen des eigenen Handelns stets den Ausschlag zu geben. Wenn er sich eingestehen muss, dass es ihm – und seiner Partei – nicht möglich war, durch Überzeugung den primitiven Fremdenhass auszulöschen, dass es überdies nicht gelang, in einem sonst reichen Land die Entstehung einer Schicht aus Fünf-Euro-Arbeitssklaven zu verhindern und er sogar einräumen muss, dass das demokratische Ideal der Chancengleichheit nur noch auf dem Papier in Geltung ist (bekanntlich droht Deutschland im Hinblick auf Chancengleichheit gegen die Endposition unter den Industriestaaten abzurutschen), dann muss er sich selbstverständlich die Frage stellen, wem er eigentlich mit einer grenzenlosen Einwanderung noch einen Gefallen tut? Der eigenen Bevölkerung, den Migranten?

Nicht der Staat, der einzelne Bürger sollte handeln!

Im Prinzip gäbe es eine einfache Lösung für das Problem der Flüchtlingsaufnahme, die mit einem Schlag auch den tausendfachen Streit beenden würde, der jetzt sogar alte Freundschaften zerreißt – eine Lösung, die solchen Streit gar nicht erst aufkommen lässt und die, rechtzeitig eingeführt, auch die Entstehung rechtsradikaler Parteien verhindert hätte. Dazu muss man nur von jenem Gutmenschenprinzip abrücken, das seine Forderungen immer an die anderen stellt, vor allem den Staat. Man muss sich, anders gesagt, nur wieder auf den guten Menschen besinnen, für den ausschließlich das eigene Handeln, die eigene Verantwortung zählt. Dieses Prinzip hat in der Vergangenheit oft genug gegolten: Fremde wurden bereitwillig aufgenommen, sofern die einzelnen Bürger ihnen Unterkunft boten und für sie garantierten.

Unter solchen Bedingungen ist ein Staat genauso fremdenfreundlich oder -feindlich wie seine Bürger. Unbeteiligte Kolumnisten, literarische Marktschreier, politische Eiferer und sonstige Gutmenschen sehen sich in diesem Fall gezwungen, die eigene Gesinnung unter Beweis zu stellen, statt sie nur von den anderen zu fordern. Ein im besten und vollsten Sinne demokratischeres Votum als solches kollektive Handeln gäbe es nicht. Jedermann hat für die eigene Gesinnung mit eigener Initiative einzustehen.

Vielleicht wird sich dann zeigen, dass unter den vielen, die jetzt mit ihrer Gesinnung prahlen, nur sehr wenige sie auch in die Tat umsetzen (wie schon Götz Aly bemerkte): Das hätten wir dann als ein ehrliches demokratisches Votum zu akzeptieren. Wir wären dann mit dem traurigen Beweis konfrontiert, dass allein der von einer Minderheit ausgehende Druck auf den Staat die bisherige Einwanderungspolitik ermöglichte, anders gesagt, dass diese Politik nur als undemokratischer Zwang gegen die Bevölkerungsmehrheit durchgesetzt werden konnte. Ein solches Risiko müssen wir akzeptieren, wenn wir an den guten Menschen statt an die Gutmenschen appellieren.

Vielleicht aber ist das Gegenteil der Fall, sodass wir überrascht sein würden, wie viele Fremde bei uns mit persönlicher Gastfreundschaft und wirklicher Integration rechnen könnten, weil hilfsbereite Bürger für sie garantieren, Bürger, denen es allein um die Linderung der Not ihrer Mitmenschen geht und nicht darum, ihren Landsgenossen eine bestimmte Doktrin aufzuzwingen. Eine solche Politik der direkten Bürgerverantwortung würde den zusätzlichen Vorteil bieten, dass sie weder rechts noch links zu verorten ist – der Staat würde bei der Entscheidung des einzelnen Bürgers nicht einmal ein Mitspracherecht besitzen. Eine solche Politik wäre zudem im besten Sinn demokratisch, weil sie an den mündigen Menschen und niemanden sonst appelliert.