Die „Austrian School of Economics“ erobert Europa

Gute Nachrichten von der Bildungsfront: Private Initiative und private Finanzierung bietet zunehmend Alternativen zum Bildungseinerlei aus Neokeynesianismus und Neoklassik sowie etatistischer Politikwissenschaft. Die Österreichische Schule, die im Übrigen mehr als nur Ökonomik zu bieten hat, wird an immer mehr Standorten in Europa unterrichtet.

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Der nachfolgende Überblick stammt aus den Newsletter von Hubert Milz.

Liechtenstein Academy

Diese bietet Seminare in Englisch und in Deutsch an

Economics – Understanding How Society Works. An Introduction to the Austrian School of Economics

Philosophy – The methodology and the limits of the social science

und noch andere Module, aus den Bereichen Recht, Politik oder Soziologie. Ganz den Anmerkungen Friedrich August von Hayeks – einem der wichtigsten Theoretiker der „Österreichischen (Wiener) Schule der Nationalökonomie – folgend. Hayek hatte z. B. in seiner Freiburger Antrittsvorlesung gesagt, dass ein Nur-Ökonom ein schlechter Ökonom ist und sogar eine Gefahr für die Gesellschaft sein kann. Wer kein schlechter Ökonom sein will, der habe sich umfassend zumindest mit Staatslehre, Jurisprudenz, Psychologie, Geschichte und Philosophie zu befassen. Weitere Informationen hier.

Business and Information Technology School (BiTS) in Berlin

Die Hayek-Gesellschaft und die Hayek-Stiftung informierten in einem Rundbrief darüber, dass an der BiTS ein Masterstudiengang im Bereich Austrian Economics aufgelegt worden ist. Dieses Programm soll unter dem Namen „Entrepreneurial Economics“ das Denken der liberalen Ökonomen von Menger über Mises bis hin zu Hayek und den modernen Austrians wieder neu an einer deutschen Hochschule etablieren. Jungen Menschen wird damit die Möglichkeit geboten, sich innerhalb ihres regulären Studiums intensiv mit der Österreichischen Schule auseinanderzusetzen, was in einem herkömmlichen VWL-Studium heutzutage nicht mehr geleistet wird. Weitere Informationen hier.

Zudem bietet die Hayek Gesellschaft eine Reihe von Veranstaltungen an, neben Seminaren auch die Woche der Freiheit.

Das CEVRO-Institut, eine voll akkreditierte Privatuniversität in Prag

Ab Herbst 2016 kann dort ein Master in Philosophy, Politics and Economics – kurz: PPE – absolviert werden. Der Schwerpunkt liegt in diesem Studiengang auf den „Austrian Economics“. Weitere Informationen hier.

Ludwig-von-Mises-Institut-Deutschland, München

Das Institut bietet seit 2015 regelmäßig (einmal pro Jahr) ein Seminar zur „Österreichischen Schule der Volkswirtschaftslehre“ an. Näheres hier, über die Suchfunktion mit Stichwort „Seminar“.

Doppelstandort Wien

In Wien wurde durch Prof. Martin Rhonheimer das „Austrian Institute of Economics and Social Philosophy“) gegründet; Prof. Rhonheimer ist der Österreichischen (oder Wiener) Schule der Nationalökonomie verbunden. Weitere Informationen hier.

In Wien gibt es zudem das „scholarium“, wo unter der Leitung von Rahim Taghizadegan in Seminaren das Rüstzeug der „Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre“ vermittelt wird. Weitere Informationen hier.

Universität Rey Juan Carlos, Madrid

Unter der Leitung von Prof. Jesús Huerta de Soto wird seit 2007 an der Universität Rey Juan Carlos ein Master-Programm in „Austrian Economics“ angeboten. Dort lehrt auch Prof. Philipp Bagus.

Somit gibt es nunmehr auch in Mitteleuropa wieder mehrere Standorte, an denen sich junge Menschen mit der „Österreichischen Schule der Volkswirtschaftslehre – Wiener Schule der Nationalökonomie – Austrian School of Economics“ vertraut machen können: Berlin, München, Prag, Vaduz und Wien sowie Madrid.