Bücher und Rezensionen

Nationalismus kann eine Tugend sein

Globalisierung. Grenzenlosigkeit. Kosmopolitismus. Wir reisen durch die ganze Welt, die auch medial zusammenzurücken scheint. Wer die EU kritisch sieht, gilt als europafeindlich. Nationalstaaten sind out. Nationalismus ist gefährlich. Trump, Orban, Brexit, alles böse. Stopp! Nicht ganz so schnell. Vielleicht ist der Internationalismus, für den auf der Love Parade in Berlin Dr. Motte mit den Worten „One World, One Future“ eine ...

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Spurensuche in der Demokratiekrise 

Politik und Gesellschaft des Westens sind in Bewegung. Neue politische Parteien reüssieren bei Wahlen, etablierte sind angeschlagen oder liegen danieder. Der Ton der Auseinandersetzungen ist rauer geworden, in den USA gar zutiefst feindlich. Während die herkömmlichen Medien in Deutschland überwiegend linke Ansichten vertreten, sind die neuen populistischen Kräfte in Europa überwiegend rechts, in Italien links und rechts. Dementsprechend moralisiert wird ...

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Politisches Denken, das inspiriert

Die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des Politisches Denkens (DGEPD) ist eine intellektuelle Adresse ersten Ranges. Zumindest vermittelt das nachfolgend besprochene Jahrbuch diesen Eindruck. Erfreulich, dass ich zufällig darauf gestoßen bin. Schade, dass das nicht schon früher der Fall war. Wer (politisch) denken mag und eine inspirierende geistige Heimat sucht, ist hier genau richtig. Eckdaten des Jahrbuchs Das Jahrbuch 2016 enthält ...

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Die Totengräber der Weimarer Republik

Der letzte Winter Weimars ist ein machtpolitisches Lehrstück. Jeder kennt die dramatische Zeit rasch wechselnder Regierungen von Papen über Schleicher bis zu Hitler zumindest in Grundzügen. Wie sehr hinter den Kulissen gerungen wurde, wie unsicher die Machtübertragung an Hitler bis zur letzten Minute war, weil noch im Vorzimmer des Reichspräsidenten Hindenburg um eine Koalition grfeilscht wurde, macht das Buch „Die ...

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Literarische Lebenslehren

Literarische Lehren, die dem Leben entspringen, anekdotisch verpackt. Das enthält das Kompendium von 20 Briefen, die der fiktive Geschäftsmann John Graham an seinen Sohn Pierrepont schickt. Vom Eintritt in das Studium bis zur anstehenden Hochzeit schickt der besorgte Vater Ratschläge und gibt seinem Sohn Orientierungshilfe, zumal Pierrepont in seinem Unternehmen, der Fleisch produzierenden Union Stock Yards in Chicago, in den ...

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Blaupause für ein Fiasko

Sparen bedeutet Nichtkonsumieren. Sparen heißt für die Zukunft vorsorgen – mit Kapital von heute. Sparen bedeutet hingegen nicht, etwas nicht auszugeben, was man nicht hat, wie es leider permanent zur Austeritätspolitik heißt. Sparen und Konsum sind individuelle Entscheidungen, die nicht politisch gesteuert werden dürfen. Sparen ist eine Tugend und die Grundlage von Wohlstand und Wachstum. Wenn Menschen mehr konsumieren, können ...

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Einer bietet den Hexenjägern die Stirn

Vor 300 Jahren wurde bei der Hexenjagd all jenen der Prozess gemacht, die sich der herrschenden Lehre widersetzten. Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich bekanntlich. Ramin Peymani, iranischstämmiger Buchautor und Publizist, urteilt: „Demokratie und Rechtsstaat leiden sichtlich unter dem Diktat einer mächtigen ‚Meinungselite’, die jeden ächtet, der nicht bereit ist, sich dem links-grünen Kanon anzuschließen.“ Wen wundert ...

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