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Desaströse Inflation ist Folge von Staatsversagen

Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 gilt als Deflationsmenetekel. Sie war indes viel mehr – der Kulminationspunkt eines Staatsversagens mit katastrophalen Ausmaßen, mithin Ausdruck eines durch den Ersten Weltkrieg und die Versailler Verträge zerrütteten internationalen Finanzsystems, einer (infolgedessen) nicht tragfähigen Auslandsverschuldung Deutschlands, einer Protektionismusspirale, die die internationale Arbeitsteilung zerstörte, eines unbezahlbaren Wohlfahrtsstaates bereits in der Weimarer Republik, einer desaströsen Politik des New ...

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Wachstumsfetischismus

Wachstum! So lautet die Parole der Postmoderne. Wachstum statt Reformen soll aus der Euro-Krise helfen. Die von der EU verabschiedeten Wachstumsstrategien, im Jahr 2000 die „Lissabon-Strategie“ und 2010 „Europa 2020“, waren bereits vor ihrer Verkündung Makulatur. In Berlin analysiert ein weltweit renommierter Ökonom anlässlich der XI. Ludwig-Erhard-Vorlesung Gründe für den nachlassenden Wachstumstrend – Ökonomie degeneriert dort zum Denken in Aggregaten, ...

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