Bitcoins bringen es nicht

Die Kursschwankungen von Bitcoin sind enorm. 2013: + 10.000 Prozent. Im Jahresverlauf 2016 + 100 Prozent. Am 11.01.2017 binnen Stunden -14 Prozent.

Das liegt an einem strukturellen Defizit: dem fixierten Geldmengenwachstum. Eine Anpassung des Geldangebots an die Geldnachfrage ist nicht möglich.

Extreme  Schwankungen sind angesichts der geringen Geldmenge eine unausweichliche Folge, zumal bei plötzlich steigender oder fallender Nachfrage.

Entsprechend dramatisch fallen die Preisänderungen von realen Gütern aus, die allein monetär bedingt sind und nicht deren wirkliche Knappheitsveränderung anzeigen.

Eine wettbewerbsfähige Alternative zum etablierten Staatsgeld muss diese Erfahrungen berücksichtigen.