Author Archives: mvp

Tradition und Liberalismus in der Globalisierung

Gastbeitrag von Christoph Sprich Müssen die alten Zöpfe ab? Freiheitsfreunde hassen Zwang. Auch den Zwang durch traditionelle Bindungen. Denn wahre Freiheit, das ist die Abwesenheit von Zwang. In dieser Sichtweise erscheinen Traditionen als Einschränkung oder sogar als Zwang. Das Ablegen alter Zöpfe kommt also einem Befreiungsschlag gleich, sollte man meinen. Viele Sozialphilosophen und liberalen Denker folgten diesem Gedanken. Etwa Denker ...

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Mustergültiger Verriss

Eine mustergültige Rezension hat Dominik Geppert für die FAZ geschrieben. Der durchweg sachliche und konsequente Verriss der Vorschläge von Claus Offe zur Transformation der Eurozone in eine supranationale Demokratie ist zugleich eine fundierte Kritik des EUropa-Wunschdenkens. Dominik Geppert, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Bonn, formuliert drei Kritikpunkte, die ich so verkürzen würde: Die Währungsunion als neoliberale Verschwörung zu ...

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Zitat des Monats Januar 2017

“Wenn Geld das letzte Ziel ist und soziales Wohlbefinden lediglich ein Nebenprodukt, dann produzieren wir mehr Geld, als wir benötigen, und nicht genug Wohlbefinden. Wir überessen uns und überkleiden uns und häufen Berge alberner Luxusartikel auf; wir versuchen, unsere Nachbarn zu übertreffen bei der Zurschaustellung materieller Güter; während wir die Bereicherung des Geistes und das Erheben der Seele ignorieren oder ...

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2016 – 2017

Alles Gute für 2017 allen Lesern – viel Zuversicht und Tatkraft für eine freie Gesellschaft! 2017 gibt es etwas Neues: den MvP-Blog. Dort werden kürzere Texte, Gedanken und Impressionen veröffentlicht. Auf der Hauptseite erscheinen weiterhin die etwas formelleren Artikel. 2016 gab es viele viel gelesene Beiträge. Die Top 10 sind diese: Gewaltenteilung als Verfassungsprinzip von Hubert Milz Apriorismus und Falsifikationismus. Mises ...

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Unerwünschtes Wunschdenken

Thilo Sarrazin wird viel gescholten. Vom Establishment. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er die Torheiten aufdeckt, die uns wechselnd als klug, notwendigen Kompromiss, alternativlos oder europäische Lösung angepriesen werden. Sein Buch “Wunschdenken: Europa, Währung, Bildung, Einwanderung – warum Politik so häufig scheitert” hat am 31.12.2016 bei 95 Rezensionen auf Amazon fast 5 Sterne erreicht und ist ein Spiegel-Bestseller.  Als fünffacher Volltreffer ...

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Das Grauen – Deutschlands gefährliche Parallelgesellschaft

Der konsequent liberale Publizist Ramin Peymani arbeitet unermüdlich für eine freiere und offenere Gesellschaft. Seine treffenden Kolumnen sind als Klodeckel-Triologie erschienen und jeden Sonntag auf seinem Blog zu lesen. Treffsicher entlarvt er Nonsens, Irrsinn und freiheitsfeindliches aber politisch Gängiges als Dummheiten der vermeintlichen Elite. Während Kommentare in den etablierten Zeitungen zumeist absehbar und überflüssig sind, deckt Ramin Peymani das Grauen ...

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Einlagensicherungsfonds sind kontraproduktiv und erhöhen systemische Risiken

(mvp) Einlagensicherungsfonds gelten als notwendig, um insbesondere die Kleinsparer zu schützen. Die Politik sieht es als notwendig, alternativlos und fraglos richtig an, derartige Sicherungen in die Krisen schürende Marktwirtschaft einzuziehen. Allerdings ist die akademische Literatur voller Erkenntnisse, die zum gegenteiligen Schluss kommen. Einlagensicherungsfonds sind kontraproduktiv: Sie erhöhen das systemische Risiko, fördern Moral Hazard, befördern Bankenkrisen. Das aktuelle Research Paper vom Cato ...

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Konsumieren oder Sparen? Für eine Renaissance des Kapitalismus (Kurzfassung und Volltext)

Ausgabe 4/2016 der Wirtschaftspolitischen Blätter Sparen bedeutet Nichtkonsumieren. Sparen heißt für die Zukunft vorsorgen – mit Kapital von heute. Wer spart, kann in der Zukunft mehr konsumieren, vorausgesetzt das Kapital wurde produktiv verwendet. Die einzige Alternative besteht darin, mehr zu arbeiten. Sparen bedeutet nicht, etwas nicht auszugeben, was man nicht hat. Diese Klarstellung ist von Bedeutung, wird doch ein Rückgang ...

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Toxisches Establishment

Die Bürger in den hochentwickelten Ländern sind frustriert über ein Establishment aus Wirtschaftsexperten, etablierten Politikern und dominanten multinationalen Konzernen. Diese Ansicht vertritt Mohamed El-Erian. Der Chefberater der Allianz und Vorsitzende des Global Development Council von US-Präsident Obama prägte in einem Beitrag für das Handelsblatt den Begriff „toxische Politik“. Wie giftig eine Allianz aus Big Government und Big Business einschließlich internationaler ...

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